Bund steigt mit 40 Prozent bei KNDS ein: Deutschland wird zum Panzerhersteller
Nach monatelangem Tauziehen ist die Entscheidung gefallen: Der Bund steigt mit 40 % beim…
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Das Oberverwaltungsgericht hat drei Berufungszulassungsanträge abgelehnt — damit steht rechtskräftig fest, dass Mitglieder und Unterstützer des als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD-Landesverbands waffenrechtlich unzuverlässig sein können. Mehr als 100 Erlaubnisse stehen auf dem Prüfstand.

Nach einer BILD-Recherche haben 17 Hobby-Jäger mit AfD-Mitgliedschaft ihre Waffen und waffenrechtlichen Erlaubnisse verloren, 122 weitere Fälle werden geprüft. Grundlage sind die rechtskräftigen OVG-Beschlüsse vom 7. August 2026.

Hessen fordert eine Erlaubnispflicht für Armbrüste, das VG Stuttgart hob den Widerruf mehrerer Waffenbesitzkarten wegen Facebook-Beiträgen auf und das LG Düsseldorf verpflichtet YouTube, die Sperrung eines Waffenvideos konkret zu begründen.

Das Bundesinnenministerium hat den Verbänden einen umfangreichen Folgefragebogen zur Evaluierung des Waffengesetzes geschickt. Frist ist der 30. September 2026. Geprüft werden u. a. eine Erlaubnispflicht für Schreckschusswaffen, strengere Armbrust-Regeln und Erleichterungen beim Grundkontingent für Sportschützen.

Die IWA 2026 (5.–8. März in Nürnberg) wird laut Veranstaltern erneut Rekord-Ausstellerzahlen sehen. Schwerpunktthemen: digitale Zielfernrohre, leichtgewichtige Schalldämpfer und neue Sportpistolen-Plattformen.

In Brüssel laufen Beratungen zu einer Anpassung der EU-Feuerwaffenrichtlinie. Im Gespräch: einheitliche Magazingrenzen für halbautomatische Langwaffen sowie strengere Anforderungen an die Online-Vermarktung von Munition.

Mehrere Bundesländer haben Erlasse zur Erleichterung von Schalldämpfern für die Jagd angepasst. Die Bedürfnisanerkennung erfolgt zunehmend pauschal über den Jagdschein – Details unterscheiden sich aber stark zwischen den Ländern.

Der Bundestag hat im Frühjahr 2025 eine umfassende Novelle des Waffengesetzes beschlossen. Neben Messer-Verbotszonen und der Erweiterung von Waffenverbotszonen kommt eine verschärfte Regelprüfung der persönlichen Eignung – inkl. medizinisch-psychologischer Stellungnahmen in Verdachtsfällen.

Der Deutsche Schützenbund warnt vor pauschalen Verschärfungen, die Sportschützen treffen, ohne die Sicherheit zu erhöhen. Das Positionspapier fordert klare Trennung zwischen sportlicher Nutzung und Missbrauchsfällen.

Bund und Länder haben Messerverbotszonen an großen Bahnhöfen, in Zügen sowie auf Volksfesten deutlich ausgeweitet. Mitführen ist dort grundsätzlich verboten – Ausnahmen gelten für Berufsausübung, nicht für Sportschützen unterwegs zum Stand.
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